Die dunkle Jahreszeit. Kaum ist der Sommer vorbei, steht sie schon wieder vor der Tür. Sehr viele Menschen haben in der Dämmerung und in der Nacht Probleme, gut und beschwerdefrei zu sehen. Die Ursachen sind sehr unterschiedlich. Oft findet man unkorrigierte Sehfehler wie Kurz- oder Weitsichtigkeit und Astigmatismus. Altersbedingte Veränderungen des Auges oder auch Erkrankungen können ebenfalls Beschwerden verursachen.

 

Anpassung der Augen an die Dunkelheit – Dunkle Jahreszeit

Pupillen weiten sich: Dadurch fällt mehr Licht ins Auge, was ja in der Nacht auch erwünscht ist. Durch die weiten Pupillen reduziert sich allerdings auch die Tiefenschärfe. Das heisst, wir sehen nicht mehr so viele Bereiche gleichzeitig Scharf. Ebenso fallen kleine Sehfehler mehr ins Gewicht.

Stäbchen und Zapfen: wird eine gewisse Helligkeit unterschritten, werden auf der Netzhaut nur noch die lichtsensibleren, jedoch weniger hochauflösenden Stäbchen ausserhalb der Makula angesprochen. In der Makula (Zentrum des schärfsten Sehens) sind keine Stäbchen vorhanden. Dort gibt es nur Zapfen, welche für das hochauflösende Farbensehen bei Tage und die Bewegungswahrnehmung zuständig sind.
Übernehmen bei zunehmender Dunkelheit die Stäbchen die Regie, so kann es bis zu 45 Minuten dauern, bis sie optimal arbeiten und wir die bestmögliche Nachtsicht erreichen.

Mögliche Ursachen – Dunkle Jahreszeit

Normale altersbedingte Veränderungen: Die Augenpupille verliert ihre Fähigkeit sich weit genug zu öffnen und so fällt weniger Licht auf die Netzhaut. Ausserdem ist das Augeninnere nicht mehr so klar und durchsichtig. Einlagerungen in der Augenlinse und im Glaskörper streuen das einfallende Licht und man fühlt sich schneller geblendet.

Kleine Fehlsichtigkeiten fallen bei Nacht oft mehr ins Gewicht als am Tage. Mit der richtigen Brillenkorrektur für den Tag ist dann auch das Problem in der Nacht behoben. Vereinzelt gibt es Menschen, bei denen sich die Augenpupille bei Dunkelheit jedoch besonders stark weitet, sodass vermehrt Abbildungsfehler im Auge entstehen oder auch eine höhere Kurzsichtigkeit als am Tag auftritt. Hier ist eine spezielle Nachtfahrbrille empfohlen.

Krankheitsbedingte Veränderung, die das Nachtsehen beeinträchtigen können sein: Grüner Star, hier werden der Sehnerv und die Netzhaut schlechter durchblutet. Grauer Star, bei dem die Augenlinse getrübt ist. Allgemein Erkrankungen von Sehnerv und Netzhaut wie die Diabetische Netzhauterkrankung, Makula Degeneration, Retinitis Pigmentosa, Chorioretinitis usw. Nachtblindheit, ist sehr selten. Bei dieser Erkrankung ist die Funktionsfähigkeit der Stäbchen in der Netzhaut gestört.

 

 

Die häufigsten Fragen zum Sehtest

Ramstein Optik Sehtest: Bestimmung der Sehschärfe mittels verschiedener Sehtests ist das Kerngeschäft des Augenoptikers. Bei Ramstein Optik Sehtest Basel erhalten Kundinnen und Kunden eine klare Auskunft über die Sehleistung ihrer Augen. Der Sehtest bildet die...

Sehtraining zur Verbesserung der Sehleistung

Was bringt Augentraining? Und kann man sich damit eine Brille sparen? Medizinische Beweise sind uns keine bekannt und Wunder sollte man nicht erwarten. Andrerseits sind Augenübungen – vor allem für Leute, die viel am Bildschirm arbeiten – nur zu empfehlen. Es geht...

Woher stammen unterschiedliche Resultate bei mehreren Sehtests?

Die Messung einer Körperfunktion ist immer eine Momentaufnahme. Denken Sie an Puls, Blutdruck oder auch an eine sportliche Leistung. Natürlich verändert sich die Sehschärfe nicht innerhalb von Minuten in einem Masse wie der Herzschlag, aber auch auf die Sehschärfe...

Sehtest mit Messung des Augendrucks

Als Augendruck oder Augeninnendruck bezeichnet man den Druck, mit welchem die Geometrie des Auges, also einfach gesagt, der Abstand zwischen Hornhaut, Linse und Netzhaut konstant gehalten wird. Reguliert wird er durch die Produktion von Kammerwasser und dessen...

Was sagt ein Visus von 1.0?

In einem standardisierten Sehtest wird die Sehschärfe – oder eben der Visus - des Auges bestimmt. Man ermittelt das Auflösungsvermögen des Auges, also die Fähigkeit der Netzhaut, zwei nahe beieinander liegende Punkte noch als getrennt voneinander wahrzunehmen. Die...

Nach wie langer Zeit sollte man einen Sehtest wiederholen?

Alle zwei bis drei Jahre. Die Sehstärke der Augen verändert sich meist langsam und dadurch unmerklich. Der Besuch des Augenoptikers gibt Sicherheit. Natürlich sollte man immer einen Sehtest durchführen, wenn das Gefühl da ist, schlechter zu sehen als auch schon....

Für Sehtest zum Augenarzt oder Optiker?

Augenarzt oder Optiker für einen Sehtest, eine Brille oder für Kontaktlinsen? Die Kernkompetenz des Augenarztes liegt im Erkennen, respektive dem Behandeln von Augenerkrankungen, also eines medizinischen Problems. Der Augenoptiker ist die erste und unkomplizierte...

Verändert sich die Sehschärfe im Laufe des Tages?

Das kann sie durchaus, wenn auch nicht um riesige Werte. Das Auge ist ein Organ und damit im weitesten Sinne abhängig vom Zustand des Körpers – und vielleicht auch der Psyche. Einen Sehtest sollte man nach normaler Ernährung, möglichst ausgeruht und stressfrei...

Wieviel Zeit brauche ich für einen Sehtest?

Für einen sorgfältigen Sehtest sollte man eine halbe Stunde einrechnen, am besten auf Verabredung mit einem Teammitglied. Und am besten zu einer Tageszeit, zu welcher man sich generell wohl fühlt. Ein Morgenmuffel sieht um sechs Uhr abends besser als um halb neun Uhr...

Was taugen die im Internet angebotenen Sehtests?

Sie taugen zum Zeitvertreib. Aber zum Zeitvertreib gibt es noch bessere Angebote im Netz. Sie können Ihnen einen groben Hinweis auf Ihre Sehschärfe liefern und eine Entscheidung treffen.Also, Sie haben das Gefühl, dass Ihre Sehleistung nachgelassen hat. Sie machen...

Kann ich bei einem Sehtest falsche Angaben machen?

Nein, wir Optiker merken das sofort! Die Korrekturwerte eines Brillenglases werden mittels drei verschiedener Werte angegeben. Vereinfacht ausgedrückt charakterisieren diese die Sehschärfen-Korrektur und, falls vorhanden, Stärke und Richtung einer Hornhautverkrümmung....